Kantonsbibliothek St.Gallen

Die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen ist eine öffentliche Bibliothek. Sie ermöglicht allen Bevölkerungsgruppen freien Zugang zu Information und Wissen. Die Vadiana sammelt Druckschriften und audiovisuelle Medien zu sämtlichen Wissensgebieten und berücksichtigt die Vielfalt der Literaturformen. Ihr Bestand umfasst 800.000 Medien. Dazu gehören Dokumente verschiedenster Art: Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, Musik-CDs, DVDs, Hörbücher, Bilddokumente etc.

Die Vadiana wurde 1551 als Stadtbibliothek gegründet. Ihr Kernstück bildet die Privatbibliothek von Joachim von Watt, genannt Vadian, der seine Büchersammlung der Stadt vermachte. Seit 1979 ist die Vadiana Kantonsbibliothek. Sie verfügt über einen wertvollen Altbestand und ist Sammelstelle für st.gallisches Schrifttum. Diese Aufgabe wird von der Fachstelle Sangallensien betreut. Zusammen mit dem Staatsarchiv bildet die Vadiana das kulturelle, gesellschaftliche und politische Gedächtnis des Kantons.

In der Kantonsbibliothek befinden sich drei Spezialabteilungen:

Der Altbestand ist in der Vadianischen Sammlung und den Sammlungen der Kantonsbibliothek untergebracht. Er beinhaltet mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften, Nachlässe, Inkunabeln und alte Drucke, graphische Blätter, historische Fotos und Karten. Das St.Galler Zentrum für das Buch (ZeBu) sammelt und erschliesst Medien rund um das Buch- und Zeitschriftenwesen.

Die Kantonsbibliothek fördert die Zusammenarbeit unter den Bibliotheken und führt den Bibliothekenverbund SGBN (St.Galler Bibliotheksnetz). Sie engagiert sich in der bibliothekarischen Ausbildung und berät die Schul- und Gemeindebibliotheken (Bibliotheksland St.Gallen). Die Vadiana beteiligt sich am kulturellen Leben, indem sie Veranstaltungen wie Autorenlesungen und Ausstellungen organisiert und eigene Publikationen veröffentlicht.