Im 2014 eröffneten Campus Toni-Areal vereint das Medien- und Informationszentrum MIZ die Bibliothek und die Archive der Zürcher Hochschule der Künste. Der Bestand fokussiert auf die Studienbereiche der Hochschule: Design, Film, Bildende und Mediale Künste, Musik, Tanz, Theater, Vermittlung der Künste, Transdisziplinarität und greift darüber hinaus weit in Bereiche der angewandten Kunst, von Textil und Mode, der Trendforschung und von Soziologien aus. Er umfasst rund 300’000 physische Medien, darunter 35‘000 DVDs und CDs und gegen 50‘000 Musikalien. Im breiten Angebot an elektronischen Medien ist besonders die Sammlung MIZ Video online mit 20’000 Fernsehaufzeichnungen im Streamformat hervorzuheben. Weiter beherbergt das MIZ die Sammlung 4 des Material-Archivs.

Das Archiv ZHdK bewahrt und vermittelt die Geschichte der Hochschule sowie ihrer Vorgängerinstitutionen nicht nur in
Verwaltungsakten sowie in bedeutenden Quellenbeständen zur Ausbildung in angewandter, darstellender und bildender Kunst
in der Schweiz seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, sondern auch mittels der aktuellen künstlerischen und wissenschaftlichen Produktion. Als Findmittel dienen swisscovery sowie das eMuseum.

Als öffentliche Fachbibliothek steht das MIZ allen interessierten Personen zur Verfügung. Die Ausleihe der Medien ist kostenlos. Gemeinsam mit der ZHAW Hochschulbibliothek Zürich bildet das MIZ mit 140 Arbeits- und Leseplätzen und WLAN-Zugang den zentralen Ort für Medien, Lernen und Recherche im Campus. Ein an den Bibliothekskatalog gekoppeltes Rauminformationssystem hilft bei der Orientierung und gibt über das Dienstleistungsangebot Auskunft.

Die Zentralbibliothek Zürich (ZB) ist als öffentliche Stiftung seit über 100 Jahren die Kantons-, Stadt- und Universitätsbibliothek von Zürich. Mit 6,6 Millionen Objekten (Büchern, Zeitschriften, Handschriften, Bildern, Karten, Mikroformen, Musikalien, Tonträgern, DVDs usw.) und über 200 Mitarbeitenden gehört sie zu den grössten Bibliotheken der Schweiz. Dazu kommen ein breites Angebot an Datenbanken und über 200’000 elektronische Volltexte. Eine halbe Million Menschen pro Jahr besucht die ZB und nutzt ihre vielfältigen Angebote.

Die ZHAW Hochschulbibliothek dient der Informationsversorgung der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, der grössten multidisziplinären Fachhochschule in der Deutschschweiz. Sie ist allen Interessierten zugänglich und umfasst drei Standorte unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung in Winterthur, Zürich und Wädenswil.

Die ZHAW Hochschulbibliothek bietet Zugriff auf mehr als 150’000 Monographien, gedruckte Zeitschriften, Zeitungen und andere Medienarten. Die Bestände sind frei zugänglich und mehrheitlich ausleihbar. Neben einem umfangreichen Angebot an E-Books, E-Journals sowie Fachdatenbanken verfügt die Hochschulbibliothek über eine moderne Infrastruktur zum Lernen und Arbeiten.

Nach der verlorenen Schlacht von Waterloo (18. Juni 1815) musste nicht nur Napoleon I. Frankreich verlassen und ins Exil gehen, sondern auch seine ganze Familie war davon betroffen, insbesondere seine Adoptivtochter und Schwägerin, Hortense de Beauharnais, Tochter der Kaiserin Joséphine. Im Dezember 1815 erreichte sie Konstanz, im Februar 1817 kaufte die ehemalige Königin von Holland Schloss Arenenberg am Schweizer Ufer des Untersees. Hier fand auch ihre Bibliothek eine letzte Bleibe. Zudem entwickelte sich hier auch die Studienbibliothek ihres Sohnes Louis Napoléon, des späteren Kaisers Napoleon III. Circa tausend Bände beinhaltet der auf Arenenberg erhaltene Teil. Neben Literatur findet man Bücher zur Geschichte, zur Schweiz und zur Kunst. Die Bibliothek des Prinzen Louis Napoléon beinhaltet ausserdem auch seine Studienbücher: Klassiker der lateinischen sowie der griechischen Welt, Mathematik, Technik, Mechanik, Militaria.

Neben der historischen Bibliothek hat sich ab ca. 1906 eine Forschungsbibliothek entwickelt. Grundlage dafür waren unterschiedliche Schenkungen und Ankäufe von Spezialbibliotheken, darunter diejenige des Botschafters und Frankreichforscher Dr. Joachim Kühn (1892 – 1978). Schwerpunkt der Literatur ist die Familie Bonaparte, insbesondere Napoleon I. und Napoleon Insgesamt wird die Zeit von der französischen Revolution bis zum Ende des Ersten Weltkriegs behandelt. Der grösste Teil der Literatur ist auf
Französisch, aber auch auf Deutsch und Englisch.

Die Bibliotheken Schaffhausen sind die öffentliche Bibliothek der Stadt Schaffhausen. Ihre Benutzung ist für die Bewohner:innen der Region Schaffhausen kostenlos. Als de facto Kantonsbibliothek sammeln und archivieren die Bibliotheken Schaffhausen die Scaphusiana. Neben aktuellen Büchern und AV-Medien umfasst ihr Bestand von  270’000 Einheiten auch einen historischen Bestand vor 1800 von etwa 20’000 Einheiten, darunter je 160 mittelalterliche Handschriften und Inkunabeln. Dazu gehört als Depositum die Ministerialbibliothek der Schaffhauser Pfarrerschaft. Zu den bedeutenden Nachlässen gehören diejenigen des Historikers Johannes von Müller und des Reformators Johann Konrad Ulmer. Die Bestände der Bibliotheken Schaffhausen sind im Online-Verbundkatalog bisch online nachgewiesen, ältere Bestände z.T. noch im Zettelkatalog.

Das Didaktische Zentrum (DZ) ist das Medien- und Informationszentrum der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH). Das DZ ist öffentlich und steht allen an Bildung interessierten Personen zur Verfügung.

Die Mediothek des DZ ist auf den Unterricht ausgelegt. Lehrmittel, didaktische Medien und Sachmedien zu allen Fächern des Lehrplans 21 stehen bei uns im Mittelpunkt. Im DZ finden Sie eine grosse Auswahl an Lern- und Lesekisten sowie Geräten und Anschauungsmodellen. Die rund 25’000 Medien können im Online-Katalog recherchiert werden. Registrierung und Benutzung sind kostenlos. Ausleihbare Medien können vorgemerkt und via Pick-Up-Service abgeholt werden. Es werden keine Medien versandt.

Den Angehörigen der PHSH ist der Zugang zu wissenschaftlichen E-Books, E-Journals und Datenbanken möglich. Das DZ-Team veranstaltet regelmässig Einführungen und Schulungen für Angehörige der PHSH und bei Bedarf für weitere Interessierte.

Die Stiftung Eisenbibliothek versammelt in ihren Beständen 750 Jahre Literatur aus Technik und Wissenschaft. Sie ist mit rund 47’000 Einzeltiteln eine der grössten privaten Spezialbibliotheken für Technikgeschichte sowie Geschichte der Material- und Naturwissenschaften. Die Eisenbibliothek betreut das Archiv ihrer Stifterin, der Georg Fischer AG. Archiv und Bibliothek sind Teil der kulturellen, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Überlieferung der Schweiz.

Mit bibliophilen Kostbarkeiten wird das reiche Erbe einem breiten Publikum vermittelt. Über 1000 Gäste nehmen jährlich an den beliebten Führungen und öffentlichen Veranstaltungen teil. Die Eisenbibliothek fördert daneben die Geschichtswissenschaft und Forschung mit verschiedenen Initiativen. Die Eisenbibliothek befindet sich seit ihrer Gründung im Jahre 1948 im idyllischen Klostergut Paradies, dem Ausbildungszentrum des GF Konzerns nahe Schaffhausen.

Die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden ist die zentrale Sammel- und Archivstelle appenzell-ausserrhodischer Medien. Sie hat den Auftrag Bücher, Periodica und audiovisuelle Medien sowie in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv unpublizierte Dokumente und Nachlässe, die mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden verbunden und kulturelles Erbe der Region sind, zu sammeln, zu erschliessen und zu vermitteln.

Ihr Bestand umfasst rund 100’000 katalogisierte Einheiten, darunter 30’000 Bilder und 2400 Ton- und Filmdokumente. Der historische Buchbestand vor 1800 zählt 3500 Einheiten mit wenigen mittelalterlichen Handschriften und 82 Inkunabeln aus der Sammlung des Juristen Carl Meyer. Das 19. Jahrhundert ist mit 11’500 Einheiten vertreten. Zu den bedeutenden Nachlässen gehören diejenigen der Textilhandelsfamilie Zellweger, des Weberpfarrers Howard Eugster-Züst, des Fotografen Herbert Maeder und die Collectio Magica et Occulta (CMO) der Psychosophischen Gesellschaft in der Schweiz. Die Bestände sind im St. Galler Bibliotheksnetz (SGBN) online nachgewiesen, Nachlässe und Manuskripte zusätzlich in swisscollections.

Seit Herbst 2012 ist die Bibliothek PH Zürich wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof im Campus der Pädagogischen Hochschule Zürich erreichbar. Auf 1200 m2 und drei Etagen verteilt, stellt die Bibliothek über 100‘000 aktuelle Print-Medien in Freihandaufstellung und eine Vielzahl an E-Medien für das Studium, den Unterricht und die Weiterbildung an der PH Zürich zur Verfügung. Das Angebot deckt sämtliche Fächer und Schulstufen der Volksschule bis zur Sekundarstufe II / Berufsbildung ab. Der Bestand ist in swisscovery verzeichnet.

Als öffentliche Einrichtung steht die Bibliothek allen Interessierten zur Verfügung. Die Ausleihe der Medien ist für alle kostenlos. Dank zahlreichen Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen sowie der Lounge ist die Bibliothek ein beliebter Arbeits- und Lernort. Auf dem Campus ist WLAN verfügbar und Angehörige von Hochschulen, die am Projekt Eduroam beteiligt sind, haben auf das Eduroam-Netzwerk Zugriff. Die PH Zürich ist Teil der Zürcher Fachhochschule ZFH.

Die Kantonsbibliothek Thurgau stellt als Studien- und Bildungsbibliothek Informationen und Medien aller Art für ein breites Publikum bereit. Die Benutzung der Bibliothek steht allen Bevölkerungsteilen offen.

Neben einem breiten Angebot an audiovisuellen Medien umfassen die Bestände ca. 250.000 literarische Einheiten aus den verschiedensten Fachgebieten, ca. 500 laufende Zeitschriften und Zeitungen sowie ca. 1.000 Handschriften und Inkunabeln. Das wichtigste Sammelgebiet der Bibliothek bildet die Thurgauer Regionalliteratur (Thurgoviana).

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